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Haben auch alle Spaß?

Das kanadische Team Compulsion Games arbeitet an einem Spiel, in dem jeder glücklich und zufrieden sein soll. Außer der Spieler, der muss davor flüchten.

Wellington Wells ist eine kleine Stadt im Südwesten Englands, wir schreiben das Jahr 1964. Die Welt ist ein wenig anders als die unsere, im zweiten Weltkrieg war England komplett von den Nazis besetzt und liegt noch immer zum großen Teil in Trümmern. In Wellington Wells ist im Krieg etwas schreckliches geschehen, etwas so grauenhaftes, das die Bewohner es unbedingt vergessen wollen. Zu diesem Zweck (und natürlich, um sie gefügig zu machen), gibt es die Droge Joy. Jeder Bewohner der Stadt ist verpflichtet, sie regelmäßig zu nehmen, um stets die Maske der guten Laune aufrecht zu erhalten. Die, die aus der Reihe Tanzen, nennt man Downer, und sie werden nicht toleriert. Wird ein Bewohner als Downer erkannt, wird er dazu gebracht, sein Joy zu nehmen - mit allen Mitteln. Denn man muss Spaß haben!

Die schöne Fassade (von) Wellington Wells
Die schöne Fassade (von) Wellington Wells

Der Spieler übernimmt die Rolle eines dieser Downer. Spielprinzip ist, in Wellington Wells zu überleben und schlussendlich auch von dort zu entkommen. Dazu muss man sich anpassen, die anderen Bewohner, die Wellies, davon überzeugen, einer von ihnen zu sein, während man in Roguelike-Manier in ihre Häuser einsteigt, um an die Dinge zukommen, die man braucht.
Und man braucht so einiges, außer Nahrung und Wasser sammelt man auch allerlei Gerätschaften, mit denen man ein Crafting System betreibt, das z.B. Dietriche oder Medizin hervorbringt. Auch Waffen spielen eine Rolle, denn recht häufig muss man argwöhnische Wellies abwehren, die dem Spieler auf die Schliche zu kommen drohen.

Das Crafting-Menü
Das Crafting-Menü

Ist dies passiert, kann so eine Begegnung auch für den Downer tödlich enden. In diesem Fall muss der Spieler neu beginnen, mit einer neuen Figur. Das Schöne daran: Die Welt von Wellington Wells wird bei jedem Duchlauf neu generiert, so dass jeder Anlauf neu überdacht werden muss.

Die Entwickler haben es vermutlich darauf abgesehen, ein Spiel zu erschaffen, das man immer und immer wieder  durchspielt, denn als Spielziel scheint es bisher nur „Entkomme aus der Stadt“ auf dem Plan zu stehen sowie eine charakterspezifische Aufgabe oder Erledigung. Allerdings kann man bis dahin auch einiges erleben, in den Häusern der Bewohner kann man auf einige, jeweils handgeschmiedete Geschichten stoßen, die dort statt fanden und die wir im Nachhinein an den hinterlassenen Hinweisen ablesen können.

Alle Wellies tragen Masken
Alle Wellies tragen Masken

Die Maskensymbolik vermischt mit der aufgezwungenen Fröhlichkeit und der steten Bedrohung von Gewalt bieten eine Menge Potenzial. Die bunte Kaugummigrafik bildet einen guten Kontrast zu dem ernsten und teilweise auch blutigen Geschehen, so dass ein gehöriges Unwohlsein erschaffen werden kann. Im Gameplay Video ist davon allerdings noch nicht viel zu spüren, da der Schwierigkeitsgrad deutlich zu gering ist, hoffentlich zu Demonstrationszwecken. Daran und an vielem anderen, denn die Entwickler wollen auch eng mit der Community kommunizieren, können sie noch arbeiten, bis das Spiel -so der Plan- im Juni nächsten Jahres erscheint. Zumindest wenn die zur Zeit laufende Kickstarter-Kampagne Erfolg hat, die möchte bis zu 4. Juli 250.000 kanadische Dollar zusammen bekommen.

Quelle: Compulsion Games

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