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Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

Nicht mehr lang

Um die Spannung auf das in weniger als einem Monat erscheinende Metal Gear Solid V noch weiter zu erhöhen hat Konami noch einen Gameplay-Trailer veröffentlicht, in dem erklärt wird, wie Mother Base und die Forward Operation Bases (FOBs) in das Spiel hinein wirken.

Snake schleicht, infiltriert Basen, überwältigt unaufmerksame Wachen und bestreitet auch das ein oder andere Feuergefecht, wenn es sein muss. Doch in Metal Gear Solid V: The Phantom Pain ist nicht Solid Snake die Spielfigur, der Supersoldat, geschaffen für die Infiltration; Im Zentrum steht Big Boss, Naked Snake, der im Kalten Krieg zum Spielball der Großmächte wurde und es sich zur Aufgabe gemacht hat, Verantwortung für die Soldaten dieser Welt zu übernehmen. Dazu braucht er eine eigene Basis, ein Zuhause für seine Leute, einen sicheren Hafen.

Die Heimat von Snakes Armee
Die Heimat von Snakes Armee

Weit draußen im Ozean (man denkt sofort an Metal Gear Solid 2) gelegen besteht Mother Base aus mehreren Plattformen, z. B. der Combat-Plattform, von der aus Missionen geplant und entsendet werden, der Support-Plattform, die besagte Missionen mit Informationen, Waffen- oder Fahrzeuglieferungen per Fallschirm oder auch Artillerie versorgen, oder auch die R&D-Plattform, in der neue Waffen und Upgrades erforscht werden.
Die Basis erweitert sich im Laufe der Zeit beträchtlich, mehr und mehr Plattformen erstrecken sich eindrucksvoll zwischen den Wellen. Jede Plattform kann vom Spieler betreten werden.
Und Mother Base lebt, die Soldaten, die man rekrutiert hat, grüßen den Spieler, geht er an ihnen vorbei, unterhalten sich über sinnvollen und unsinnigen Kram, es wird trainiert, ein Hund rennt herum.
Die Leute, denen man begegnet, sind auch diejenigen, die man auf absurde Weise in den Missionen getroffen hat: Um sie zu rekrutieren, überwältigt man sie, bindet ihnen einen Ballon an den Fuß und lässt sie aufsteigen. Jemand holt sie dann in die Mother Base.
Die verschiedenen Soldaten haben unterschiedliche Skillsets, was sie für unterschiedliche Missionen interessant macht.

Das Wachstum von Mother Base ist beeindruckend
Das Wachstum von Mother Base ist beeindruckend

So ergibt sich für jeden Spieler eine sehr individuelle Mother Base (Die Farben lassen sich natürlich auch ändern), die jedoch nur für ihn ist. Für das Zocken gegen andere Menschen online sind die FOBs, die Forward Operation Bases, da. Als Außenposten und somit Teil der Mother Base haben sie die Funktion des Ressourcen Sammelns oder als Relais-Punkt für Missionen, doch sie sind es auch, die von anderen Spielern angegriffen werden können. Ist dies der Fall oder greift man selbst die FOB eines anderen Spielers an, ergibt sich folgende Situation: Das Gameplay funktioniert wie in den Missionen, der angreifende Spieler muss möglichst ungesehen in den Kern der Basis gelangen, um möglichst viel aus der Mission zu erlangen. Auf dem Weg kann er auch die Gegenstände, die er so sieht, mittels der oben erwähnten Ballon-Methode, stehlen, jedoch erregt das Aufmerksamnkeit.
Der andere Spieler muss den Infiltrator suchen und ausschalten, dazu stehen ihm die Mittel zur Verfügung, die er in seiner Basis nunmal so hat: Eben die Wachen, die er rekrutiert hat und die Systeme (Kameras, Sensoren und dergleichen), die er erbeutet und installiert hat. Diese kann er laufend nutzen und sich gleichzeitig in den Kampf stürzen.

Der (menschliche) Eindringling wurde dingfest gemacht
Der (menschliche) Eindringling wurde dingfest gemacht

Es spielen zahlreiche Faktoren in das Online-Gameplay: Eine gut vorbereitete und gewartete Basis verlangt Fleiß und taktisches Vermögen, bei der Suche nach dem Angreifer und ihm Kampf mit diesem ist Fingerfertigkeit in der Steuerung der Figur entscheidend. Auch die Koordination im dreidimensionalen Raum wird von großer Bedeutung sein. Fraglich ist noch, ob man jederzeit jeden angreifen kann, oder ob es eine Art Levelsystem oder eine andere Beschränkung geben wird. Solche Sachen sind immer schwierig: Kann jeder jeden angreifen, kommt es nicht selten vor, dass ein Anfänger oder Späteinsteiger sofort demotiviert wird, weil er dauernd von Profis oder Dauergamern (die dementsprechend mehr Ressource haben) angegriffen wird, so dass kein sinnvolles Online-Gaming für ihn möglich ist. Eine zu starke Einschränkung widerspricht jedoch der Freiheit, die der Spieler haben soll. Erwähnenswert an dieser Stelle ist noch, dass man sich auch gegenseitig verteidigen und unterstützen kann, nicht nur angreifen.
Metal Gear Solid V: The Phantom Pain erscheint am 1. September für den PC, die PS3, PS4, Xbox 360 und auch die Xbox One.

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