Das Mittelalter ohne viel Romantik - News

Kindom Come: Deliverance

Das Mittelalter ohne viel Romantik

Der Entwickler Warhorse Studios möchte uns ins Mittelalter versetzen. Allerdings nicht in eine romantische Welt mit Drachen und Prinzessinnen, sondern in eine dreckige Welt voller Blut und Schweiß.

Die Figur des Spielers heißt Henry und ist Sohn eines Schmieds. Das wird er auch bleiben, zwar wird er in die Schlacht ziehen und sich auch etwas über seinen Stand erheben können, doch er wird niemals König sein oder die große weite Welt maßgeblich beeinflussen, denn dazu hat ein Mann seines Standes nicht die Möglichkeit. Er wird auch keine Prinzessin aus einem Turm retten, denn dies passiert nur in romantisch verklärten Welten des Mittelalters, und so etwas ist Kingdom Come: Deliverance nicht.

Die Spielwelt besteht aus sechzehn Quadratmetern in Böhmen, die es auch tatsächlich gibt. Die Entfernungen stimmen nicht ganz, damit der Spieler nicht stundenlang laufen muss, wurden die Dörfer etwas näher zusammen gelegt, doch die Landschaft hat so, wie sie dargestellt wird, auch existiert. Denn die Entwickler legen besonderen Wert auf Realismus. Es gibt reichlich Burgen oder andere Befestigungen, jedoch wird keine davon von einem Drachen verteidigt, denn Fantasy-Elemente sucht man in Kingdom Come: Deliverance vergebens.

Realismus steht im Fokus der Grafik
Realismus steht im Fokus der Grafik

Der Realismus zieht sich auch in das recht knackige Schwertkampfsystem: Es geht nicht um spektakuläre Attacken oder akrobatische Combos, es geht immer darum, den Gegner zu treffen. Die Eingabe erfolgt per Maus und erinnert ein wenig an Die By The Sword aus dem Jahre 1998: Zieht der Spieler die Maus nach oben und drückt den Angriffs-Button erfolgt ein Angriff von oben, wird stattdessen der Block-Button gedrückt, wird ein Schlag von oben abgewehrt. Zusätzlich gibt es auch noch Paraden, wenn ein Block besonders exakt ausgeführt wird, und Ausweichmanöver.
Insgesamt versuchen die Entwickler den Spagat zwischen Schwertkampfsimulation und unterhaltsames Videospiel, und gemessen am bisherigen Alpha Build des Spiels, der finanziellen Unterstützern des Spiels zugänglich ist, macht es auch eine Menge Spaß und erfordert eine Menge Konzentration.

Die Kämpfe sollen den Spieler fordern
Die Kämpfe sollen den Spieler fordern

Die Grafik, der die CryEngine zugrunde liegt, sieht bisher schon ganz schön aus und konzentriert sich, wie der Rest des Spiels, darauf, realistisch auszusehen. Besonders die Farbwahl ist in diesem Bezug gut gelungen, denn das Spiel sieht keineswegs überzeichnet oder besonders finster o.Ä. aus. Der Detailreichtum steht dem Projekt auch sehr gut und fügt sich in das naturalistische Thema ein. Lediglich die Animationen der Figuren und derer Gesichtszüge lassen noch etwas zu wünschen übrig.

Aber es ist ja auch noch etas Zeit, das Spiel soll im Sommer nächsten Jahres erscheinen, zunächst für den PC, über eine spätere Konsolenportierung wird nachgedacht, ist aber nicht Teil des Entwicklungsprozesses.

Quelle: Kingdome Come Homepage

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