Ärger mit dem lieben Geld - News

Descent Underground

Ärger mit dem lieben Geld

Auf Kickstarter hat sich schon vieles ereignet, Positives, Negatives und Kurioses. Was nun mit Descent Underground gewesen ist fällt wohl zunächst in die Abteilung 'ungeschickt', auch was die spätere Handhabung des Vorfalls angeht.

Die Kickstarter-Kampagne zu Descent: Underground, die seit dem 10. März des letzten Jahres lief, kann durchaus als erfolgreich bezeichnet werden, gut 600 000 USD wurden beigetragen, um das für das Genre so wichtige Franchise neu zu beleben. Seitdem ging es auch gut voran, eine Early Acces Version ist bei Steam zu erwerben, kurz vor Weihnachten haben die Entwickler den letzten Build herausgegeben.

Nun haben die Entwickler von Descendent Studios das Spiel am 4. Januar für das sogenannte Monday-Bundle auf der Webseite indiegala.com freigegeben, auf der es für zwei Dollar bzw. 2,49 € zu haben ist. Einige der Backer, die zuvor bei Kickstarter 25 USD beigesteuert haben um eine digitale Kopie des Titels zu bekommen, fühlen sich nun betrogen.

Die Verteidigung seitdem sieht folgendermaßen aus:
Es sei ein Charity-Deal gewesen, bei dem ein Teil der Einnahmen einem wohltätigen Zweck zugute kommen, und der im besten Gewissen eingegangen wurde, wie ein Mitarbeiter im Steam-Forum preisgibt. Dazu steht jedoch nichts auf indiegala.com, und vor allem wurde dies im Vorfeld nicht kommuniziert, dementsprechend verunsichert sind nun die Konsumenten. Es fehlt auch die Info, für welchen Zweck genau das Geld der Charity-Aktion verwendet wird.

Einige Auszüge aus der Kommunikation im Steam-Forum
Einige Auszüge aus der Kommunikation im Steam-Forum

Der Entwickler, der im Forum den Namen Wingman benutzt, sieht inzwischen ein, dass die mangelnde Transparenz ein Fehler war, entschuldigt sich jedoch nicht dafür, einen Charity-Deal eingegangen zu sein, obwohl sie vorher nicht gewusst haben, für welchen Preis ihr Titel angeboten werden würde. Die Sorge, dass der Markt mit einem Haufen Billigkopien durch Wiederverkäufe aus dem Bundle geschwemmt wird, entkräftigt er dadurch, dass nur eine limitierte Anzahl von Indiegala ausgegeben werden.

Sicherlich ein ungeschickter Vorfall, aus dem die Entwickler von Descent hoffentlich gelernt haben, dass man mit Widerhall rechnen muss, wenn man solcherlei Aktionen durchführt und nicht ausreichend darüber berichtet. Auch wird es in Zukunft notwendig sein, die Vertragspartner, in diesem Fall Indiegala, genauer zu prüfen und die Modalitäten genauer auszuhandeln.
Auf die Qualität und Verfügbarkeit des Endergebnisses sollten die Geschehnisse aber keinen Einfluss nehmen.

Das fertige Spiel soll voraussichtlich im März diesen Jahres erscheinen, dann sicherlich nicht für 2,50 €.

Quelle: Descent Studios

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