Schwarz und Weiß - News

Clique

Schwarz und Weiß

Zwei junge Spielentwickler aus Detroit widmen sich einer alten Frage, die ihre Relevanz noch lange nicht verloren hat: Die Frage nach der Hautfarbe. Das Team von Dead Art Games besteht aus zwei jungen Männern, Neil Jones und Daniel Wilkins, die mit dem Spiel einen Einblick verschaffen wollen. Sie selbst sind Afroamerikaner aus Detroit und sind in ihrem Leben aufgrund eben dieser Tatsache immer wieder auf Hindernisse gestoßen. Genau diese Erfahrungen werden in Clique verarbeitet.

Das Spiel hat zwei Handlungsebenen: Zum einen steuert der Spieler den Teenager Zhora, die wiederum selber ein Videospiel vor sich hat, dessen Protagonist ebenfalls vom Spieler übernommen wird. Der Protagonist ist eine Silhouette, detailarm und beinahe ausdruckslos, nur eben komplett schwarz, bis auf die weißen Kopfhörer. Mit ihm gilt es Puzzle zu lösen, Bosse zu besiegen und mit NPCs zu interagieren. Letztere sind nicht immer gewogen, dem Spieler Hilfe zu leisten, oft muss erst ihr Vertrauen gewonnen werden.
Kämpfe wird es auch geben, sie finden rundenbasiert im RPG-Modus statt, die Bosskämpfe sollen immer einen Klassiker vergangener Spielekultur referenzieren.

Zhoras Welt
Zhoras Welt

Das Ziel des Spiels ist, auf einer übergeordneten Ebene, dem Spielenden einen Einblick in die afroamerikanische Kultur zu verschaffen, wie die beiden Entwickler sie gelebt haben. Die beiden Handlungsebenen zeugen bereits von einer gewissen Dualität: Das junge weiße Mädchen Zhora und ihre Familie bzw. Lebenssituation wird wahrscheinlich einen Gegenpol in den Abenteuern der schwarzen Videospielfigur finden. Vielleicht versprechen dessen weiße Kopfhörer ja auch etwas Versöhnliches.
Da sich für die Finanzierung des Projekts noch keine Lösung gefunden hat, wurde das Team von Dead Art Games gegründet und eine Kickstarter-Kampagne ins Rollen gebracht.

Der Protagonist von Zhoras Videospiel
Der Protagonist von Zhoras Videospiel

Ein ernsthaftes Projekt, dass die Möglichkeit schaffen soll, weitgehend direkt die Perspektive eines jungen schwarzen Mannes einzunehmen. Ein Großteil der Spieleentwickler sind noch immer weiße Männer, da kann ein anderer Blickwinkel sicherlich nicht schaden.

Clique wird zunächst für den PC entwickelt, über ein Version für die PS4, die Xbox One und die PS Vita wird ebenfalls nachgedacht. Der Releasetermin steht noch nicht fest, daher vermuten wir mal: „When it's done.“

Quelle: Gamespilot

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